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Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muss die Zukunft Angst vor den Menschen haben.
-(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)






Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.
Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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Termin Betriebsbesichtigung Reuther – Resonanz ++ !

Am heutigen Samstag fand die erste von drei Betriebsbesichtigungen bei Firmen in Fürstenwalde Nord, heute bei der Reuther GmbH statt. „Mit Kind und Kegel in die Betriebe“ bewarben die regionalen Print- sowie Onlinemedien den Termin ausführlich, was auch deutlich zu spüren war.
Initiiert durch den Verein Kita-Schule-Wirtschaft e.V. (Vorsitzende Elisabeth Alter) und dem auf dem Pintschgelände ansässigen CTA Kulturverein-Nord e.V. (Vorsitzender Ralf Ullrich) konnte die Vorbereitung aus ESF-Mitteln (Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg) sowie eigenen Resourcen bestritten werden.

So fanden sich dann von den eingegangenen 140 Voranmeldungen ca. 120 Gemeldete, sowie 30 Gäste ohne vorherige Anmeldung zum bekannt gegebenen Zeitpunkt bei frostigen Temperaturen noch unter -10°C am Eingangsbereich bei Reuther ein und wurden ins Warme gebeten.

Der Chef des Betriebes Herr Melgaard hatte natürlich logistisch vorgesorgt und entsprechend notwendige Arbeitsschutzmaterialien bereit gestellt. Da diese Menge an Besuchern in einem Rutsch jedoch nicht in zufriedenstellender Qualität mit Informationen und Eindrücken zu versorgen gewesen wäre, wurde gleich ein Splitting vorgenommen und eine zweite Runde mit einer Stunde Versatz angesetzt.

Der erste Besucherstrom bestand aus vielen ehemaligen Mitarbeitern der Gaselan-Epoche, welche die Chance nutzten, den heutigen Wirtschaftsbetrieb kennenzulernen oder um einfach in Erinnerungen zu schwelgen. Da alte Gegebenheiten wie z.B. die Halle 107 weiterbenutzt wurden, war dies auch nicht schwierig.
Verändert hat sich trotzdem so einiges, wie Herr Finn Melgaard in seiner Eröffnungsrede mitteilte.

Aufgrund des Wegfalls der Fertigung von Kleinapparaten für die Gasbranche und der Konzentration auf das Hauptgeschäft von Reuther, nämlich der Fertigung von Turmelementen für Windkraftanlagen hat die genannte Halle beispielsweise mit einigen Problemen zu kämpfen. Bei Hitze im Sommer heitzt sie sich zum Beispiel besonders auf, weswegen für Lüftung gesorgt werden muss. Dadurch dringt natürlich auch der Betriebslärm der großen Maschinen nach aussen, welcher zum Teil im Wohnumfeld hörbar ist.
Eine Lösung ist natürlich schon in Arbeit. Die Halle wird aufwendig saniert, isoliert und den Normen entsprechend umgebaut.
Dies ist möglich, da Reuther um Bereich der Herstellung von Türmen für Windkraftanlagen mittlerweile Marktführer ist und dafür im Jahr ca. 30000Tonnen Stahl verarbeitet.
Dies entspricht aktuell ca. 1500 LKW-Anlieferungen von Material pro Jahr, welches für die Bewohner des Stadtteils im Bereich der Einfallstraßen des Industriegebietes natürlich ebenfalls zu merken ist.
Aber auch dafür steht ein Haken auf der „Zu erledigen-Liste“ der Firma. Eine einfache Lösung zur Sicherung der Auftragslage und natürlich zur Reduzierung des Transports über die Straße, wäre die erneute Anbindung ans Eisenbahnnetz, wie sie früher schon zur Verfügung stand. Da die Anlagen auf dem Betriebsgelände noch vorhanden sind, stellt dies ein machbares Ziel dar.

Desweiteren kam Herr Melgaard im Zuge der aktuellen Entwicklung der Firma natürlich auf das Thema Ausbildung von Mitarbeitern zu sprechen. Aktuell werden z.B. noch Azubis gesucht. Offen stehen gerade 5 Stellen als Industriemechaniker sowie 2 Stellen für den kaufmännischen Bereich.

Mit diesen und weiteren Vorinfos versorgt, ging es dann in nochmals geteilten Gruppen in die Rundgänge durchs Gelände und die Hallen. Ein Mitarbeiter des Überwachungspersonals gab uns die Info, dass bis zu 6 Kilometer Weg zustande kommen können, wenn man alle Bereiche von der Produktion bis hin zum Aussenlager einmal durchqueren wollte. Dies war so natürlich nicht möglich. Die festgelegten Führungen, begleitet von einer leitenden Person des jeweiligen Bereiches, ließen aber natürlich neben der Besichtigung der Produktion auch Zeit für Fragen jeglicher Art.

Während im Hauptgebäude noch Gespräche und kleinere Interviews, z.B. mit der Familie von Herrn Melgaard, die extra zu diesem Termin aus Dänemark angereist waren, statt fanden, sammelten sich im Foyer schon die nächsten Leute der zweiten Gruppe.

Während diese und eine letzte Nachzüglergruppe ihre Tour begannen, hatte die erste Gruppe schon Zeit sich bei zünftiger Verköstigung aus der Gulaschkanone, sowie heißen Getränken die Eindrücke Revue passieren zu lassen und sich zu unterhalten. Da bei der Menge an Leuten jede helfende Hand nötig war, übernahm Frau Alter kurzerhand die Arbei am Tresenbereich der Gulaschkanone, so dass sich die Betreiber ums Essen kümmern konnten.

So füllte sich der Bereich um die Stehtische ebenfalls extrem schnell und man konnte hier und da schon ein kurzes Echo zur Veranstaltung erhaschen.

Von „bestens organisiert“, bis „spannend“, ja sogar „erfolgreich“ fiel als Begriff für die Organisation. Es gab es durchgehend positive Resonanz zum heutigen Samstag Vormittag.

 

Herr Melgaard hatte dann nochmals Zeit für ein abschließendes Interview und bot dabei z.B. an, diese Art Kommunikation und Bürgernähe fortführen zu wollen und in kleinerer Form in den eigenen Wirtschaftsprozess mit zu integrieren. So könnte es schon in Kürze eine kleine eigene Kommunikationszentrale geben, in welcher sich die Leute für eine kleine Gesprächsrunde mit Herrn Melgaard direkt bei Reuther anmelden können. Die Umsetzung dieses Gedankens wird dann sicher wieder über die Printmedien wie Tageszeitungen und auch über die Onlinemedien (eigene Webseite der Firma unter http://www.reuther-ctr.de sowie über das Fürstenwalde-Nordportal unter http://www.Fuewa-Nord.de) verbreitet werden.

 

Mehr dazu hier auf dem Nordportal.

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