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"Mütter vergessen gerne, dass die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt wird."
-(Vera Caspar)






Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.
Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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>>> Eingestellt unter 8. Nord-Kolumne:

Mehr Entgegenkommen

Für gewöhnlich bewältige ich die Wege innerhalb von Fürstenwalde mit dem Fahrrad. Dafür sprechen die körperliche Betätigung und die Tatsache, dass man sich umweltbewusst fortbewegt. Doch es bedarf steter Achtsamkeit, wenn man auf den von der Stadt vorgegebenen „Radwegen“ unterwegs ist. Zum einen muss man immer den Fahrbelag des Radweges, wenn man von solchem sprechen darf, im Auge haben. Huckel, Schlaglöcher, Verkehrsschilder, Gullideckel, Wurzelaufwürfe und Bordsteinabsätze müssen umradelt werden.

Zum anderen sind auch andere Verkehrsteilnehmer mit dem Rad unterwegs. So lange sie mit einem in die gleiche Richtung radeln ist alles okay. Aber sie fahren auch mal gern in umgekehrter Fahrtrichtung. Sie kommen einem entgegen und dass, obwohl die Stadt Fahrrad-Pictogramme und Richtungsfeile auf die Piste gemalt hat. Freie Fahrt für freie Radler! Mich hat mal ganz persönlich interessiert, wer mir hier so entgegenkommt? Für eine repräsentative Statistik, waren es leider zu wenige Probanden. So kann ich kein genaues Rancing zwischen jungen wilden Radfahrern mit Handy am Ohr, starrsinnigen Altradlern, Muttis mit Kinderkorb und Neubürgern mit wenig Rad-Erfahrungen vornehmen. In Fürstenwalde Nord würde das Rancing auch ganz anders ausfallen als in Mitte. In Nord sind die Radler gelassener aber auch die Radwegesituation ist entspannter. Ganz anders in Mitte. In der Eisenbahnstraße ist das größte Entgegenkommen zu verzeichnen. Wer in Richtung Norden radelt, teilt sich hier nämlich die Straße gemeinsam mit den Autofahrern. Diese Lösung ist aber ziemlich unbeliebt, so nutzen viele den entgegenkommenden Radweg als Geisterfahrer.

Gegenseitige Entgegenkommen, Rücksichtnahme und ein Lächeln sind empfohlen. ChG

>>> Eingestellt unter 8. Nord-Kolumne:

Kulinarische Weltreise à la Nord

Zwischen den Heimatländern von Sushi und Spare Rips liegen rund 11.000 km Luftlinie. In Fürstenwalde Nord ist es nur ein knapper Kilometer. Wie soll das gehen? Auf kulinarischem Wege!

Fürstenwalde Nord verfügt nämlich über eine Vielfalt von Gastronomie mit internationaler Küche. Auf kurzem Weg kommt man zu Pasta und Pizza, denn „Bella Italia“ wird sogar bis vor die Haustür gebracht.

Wenden wir uns aber zu erst einer Spezialität zu, von der behauptet wird sie wäre in Berlin-Kreuzberg erfunden worden – dem Döner. Erfunden wurde er leider nicht in Berlin aber von hieraus begann der Siegeszug seiner Beliebtheit. Döner-Drehspieße rotieren in Fürstenwalde Nord an vielen Ecken. Und alle haben ihre Fans die behaupten hier gäbe es den besten Döner der Stadt.

Bleiben wir aber zunächst noch etwas in Europa. Neben der bereits erwähnten italienischen Küche sind die griechischen Spezialitäten beliebt. Da haben wir in Fürstenwalde Nord eine 1A  Adresse. Das belegen jedenfalls die vielen begeisterten Kundenrezensionen.

Beliebt sind aber auch die kulinarischen Fernreisen. Ich meine die Einkehr in die vietnamesischen Restaurants. Auch Sushi hat hier eine neue kulinarische Heimat gefunden.

Damit ist die kulinarische Bandbreite noch längst nicht erschöpft. Texas, Mittel- und Südamerika hat in Nord auch eine scharfe Adresse.

Im Bürohaus eines großen nordeuropäischen Unternehmens lädt wochentags ein Selbstbedienungsrestaurant zu gutem und gesundem Essen ein. Ich habe den Eindruck, dass in der dortigen Küche auch gern mal in die Kochbücher anderer Länder geschaut wird.

Sollten einige Köchinnen und Köche ihre gute deutschen Hausmannskost vermisst haben, dem ist nicht so. Zwischen der Ehrenfried-Jopp- und der Triftstraße kann man mehrfach „futtern, wie bei Muttern.“ Und was es da alles gibt: Tote Oma, verlorene Eier oder falscher Hase. – alles echte Spezialitäten von Welt. ChG

>>> Eingestellt unter 1. Übersicht:

LeckerLecker im Schülerklub

Was isst du eigentlich zum Frühstück?

Kornflakes mit Milch? ein Schokoladentoast? Gar nichts?

Heute probieren wir ein leckeres, gesundes und auch einfaches Frühstück. Mit Haferflocken, Naturjoghurt und  frisches Obst. Ganz simpel zum nachmachen

>>> Eingestellt unter 2. Wohnen:

„Nord Portal“ bei den Stadtspielern dabei

Am Ende des Workshops im Jugendclub Nord ist der Stadtplan gut gefüllt.

Seit Wochen bringen Kinder, Jugendliche und Erwachse aus Fürstenwalde bei den Methodenworkshops von „stadtspielerJUGEND“ ihre Ideen und Wünsche für die Gestaltung ihrer Lebenswelt aktiv ein. Am 13. Mai 2017 fand eine weitere „Spielrunde“ im Jugendclub Nord statt. In zwei Gruppen mit jeweils fünf Personen, darunter Christoph Gärtner vom Nordportal, wurden auf einem Stadtplan als Spielfeld vielfältige Vorstellungen für mehr Lebensqualität in der Stadt entwickelt. Moderiert wurde der dreistündige Methodenworkshop von Clemens Klikar, einem erfahrenen kommunalen Stadtplaner. Mit dabei waren Jeannine Albrecht, Sachbearbeiterin in der Fachgruppe Stadtplanung Fürstenwalde und Elfi Hirsch von der Fachgruppe Familie, Soziales und Bildung.

Nach der Einweisung in den Spielplan schlüpften alle Teilnehmer in die Rolle von Stadtplanern, die ihre Ideen darstellten, verteidigten, mit selbstgeformten Knete-Objekten im Stadtplan visualisierten und schließlich um Mitstreiter für ihre Projekte warben. Es herrschte eine Atmosphäre intensiver Kommunikation und Interaktion. Am Ende konnten die Teilnehmer Wertungskärtchen u.a. für die sozialste, die nachhaltigste oder pfiffigste Idee sowie einen fiktiver Zukunftspreis vergeben. Hier lag unter anderem die Idee für eine Indoorhalle für Sport und Freizeitgestaltung in der Gunst der Teilnehmer. Auffällig war, dass in beiden Gruppen ähnliche Projektideen auf dem Stadtplan platziert wurden.

Was im Einzelnen die Stadtspieler an Ideen entwickelten, wird zum Stadtfest auf dem Kinderfest am Dom präsentiert und weiter diskutiert.

„stadtspielerJUGEND“ dient der Aktivierung von Jugendlichen zur Entwicklung eines lokalen Beteiligungsinstrumentes und Durchführung eines Jugendforums im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzepts und wird im Auftrag der Stadt Fürstenwalde durchgeführt. ChG

 

>>> Eingestellt unter 4. Arbeiten:

Eine Zeitreise durch den Industriestandort Pintsch

Neuauflage der Broschüre „Industriestandort Fürstenwalde-Spree 1972 bis 1997“

Grund, dafür, dass im Jahr 1997 eine Dokumentation zur Pintschgeschichte erschien, war das 125-jährige Jubiläum des Industriestandorts. Diese Dokumentation ist aber längst vergriffen. Aber es gab weiter eine große Nachfrage aus der Wirtschaft, Geschichtsinteressierten und bei Neubürgern nach diesem Geschichtszeugnis und Zeitdokument.

Nun gibt es eine Neuauflage dieser Broschüre.

Die ehrenamtliche Arbeitsgruppe „Jubiläum Julius Pintsch AG“, die aus Zeitzeugen, Historikern und Vertreter von heutigen Unternehmen aus dem Industriegebiet besteht, hat den 200. Geburtstag des Industriepioniers Julius Pintsch zum Anlass genommen, eine neue Broschüre zu erarbeiten. Die größten Herausforderungen und gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Wandlungen gab es im Zeitraum von 1990 bis 2015.

Der „Gewerbe- und Industriestandort Pintsch/Hegelstraße“ in Fürstenwalde konnte durch gelungene Ausgründungen und Neuansiedlungen als traditioneller Industriestandort erhalten werden und ist heute ein bedeutender Arbeitgeber und überregionaler Ausbildungsstandort. Die Besonderheit des Pintschgeländes ist es, dass an diesem innerstädtischen und historischen Standort viele traditionelle Gewerke erhalten werden konnten. Die Inspiration von Pitsch als Industriepionier wurden hier erfolgreich in die neue Zeit übertragen und durch Unternehmenspersönlichkeiten fortgesetzt.

Der erste Teil der Dokumentation (1874 bis 1994) beinhaltet:

– Julius Pintsch und seine Zeit und das Familienunternehmen Pintsch bis 1945

– Die Reparationszahlungen und Zerstörung von Betriebsanlagen sowie die Neugründung des volkseigener Betrieb GASELAN/VEB Chemie- und Tankanlagenbau bis 1989

– Erzeugnisse und Anlagen aus Fürstenwalde/Spree von 1872 bis 1990

– Den Erhalt und die Entwicklung des Standortes nach 1989, Treuhand, Privatisierung, Abwicklung, Ausgründung von Betriebsteilen und Neuansiedlungen

 

Der zweite Teil der Dokumentation (1874 bis 1994) präsentiert:

– Unternehmen und Unternehmer, die die erfolgreiche Geschichte dieses Industriestandortes fortschreiben, wie zum Beispiel die Reuther STC GmbH, die ÖTEC Group, die CALOX Haustechnik GmbH, Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum.

 

Zu erwerben ist die Broschüre für 7,60 Euro im Tourismusbüro Fürstenwalde, Mühlenstraße 1.

>>> Eingestellt unter 1. Übersicht:

Mit über 100 mitten durch Fürstenwalde

Man muss zufällig auf den Fürstenwalder Bahnhof oder irgendwo an der Eisenbahnstrecke sein, um den rasant durchfahrenden Berlin-Warzawa-Express wahrzunehmen. Zu dem hat er eine unauffällige hellgraue Farbgebung. Dennoch ist er durch den blauen Streifen unterhalb der Fensterlinie gut auszumachen. Der Anblick dauert immer aber nur wenige Sekunden dann ist der Zug auch schon vorüber. Sechsmal täglich gibt es das kurze Schauspiel – dreimal in Richtung Berlin und dreimal zurück in Richtung Warschau. Leider hält der Express nicht in Fürstenwalde. Sicher besteht hier auch kaum ein Bedarf. Außerdem kann man ja in Frankfurt (Oder) zusteigen. Dennoch träume ich dem Express hinterher, wann immer ich ihn sehe. Der Kabarettist und Schriftsteller Steffen Möller hat diesem Zug sein Buch „Expedition zu den Polen: Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express“ gewidmet. Das hat zusätzlich die Lust in mir geweckt, auch einmal nach Warschau zu reisen. Hin und zurück kostet der Spaß in der 2. Klasse mit Spartarif 58 Euro. Für den Zustieg würde ich Frankfurt (Oder) wählen. Dabei entgeht mir dann aber leider das Erlebnis, mit über 100 km/h mitten durch Fürstenwalde zu düsen. ChG

 

>>> Eingestellt unter 3. Lernen:

Auf Berufsorientierungstour durch das Gewerbegebiet Pitsch

Im Rahmen des Förderprogramms „Initiative Sekundarstufe die Jahrgangsstufen 7 bis 10“ (INISEK I) weilten am 2. und 3. Mai 2017 die 8. Klassen der Grund- und Oberschule Bad Saarow im Gewerbegebiet „Gewerbe- und Industriestandort Pintsch/Hegelstraße“ in Fürstenwalde Nord. Markant für das Gewerbegebiet ist, dass hier neue Industrie- und  Gewerbegebiete mit den Schwerpunkten Dienstleistung und produzierendes Gewerbe erschlossen wurden aber auch viele altansässige traditionelle Firmen hier tätig sind.

An diesem außerschulischen Lernort konnten sich die Schülerinnen und Schüler über Lehrstellen in einigen Unternehmen informieren. INSEK I-Partner der Grund- und Oberschule Bad Saarow ist der CTA Kulturverein Nord e.V. Der Verein organisiert schon beim früheren Programm IOS die professionelle Beratung und Unterstützung beim Praxislernen. Ralf Ullrich vom CTA Kulturverein Nord e.V.: „Wir konnten den Jugendlichen mit dem Projekt im Gewerbegebiet Pintsch ein weiteres Angebot für die richtige Berufswahl und den Übergang von der Schule in den Beruf unterbreiten.“

Bei einem Rundgang durch das Gewerbegebiet machte er die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte und Gegenwart des Standortes sowie den Ausbildungsmöglichkeiten vertraut.

In einigen Unternehmen, so CALOX, Mediahaus und der Keramikwerkstatt konnten sich die jungen Leute danach mit technischen Berufen, aber auch den Berufen in der Mediengestaltung und Industriekeramik/Handwerk vertraut machen.

Gut angekommen ist auch der kreative Abschluss des Praxislernens in der Keramikwerkstatt im Pintsch-Ring. Die Schülerinnen und Schüler unterbreiteten praktische Vorschläge für ein Souvenir aus Keramik. Das hat Appetit gemacht. Gut dass die Küche der Werkstatt hausgemachte Pizza vorbereitet hatte.

Zum Abschluss des Praxislernens bekam die Schülerinnen und Schüler die Broschüre „Von der Pintsch AG 1972 bis zur Gegenwart“ als Erinnerung.

Gefördert wird das Programm INISEK I durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und das Land Brandenburg. Damit werden Schulprojekte insbesondere zur Berufs- und Studienorientierung, aber auch zur Entwicklung von personalen und sozialen Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert. ChG

>>> Eingestellt unter 8. Nord-Kolumne:

Öfter mal Bus fahren

Es war ein schöner sonniger Frühlingstag. Genau richtig für eine kleine Wanderung im Nordwesten von Fürstenwalde. Die Route führte zunächst an der Spree entlang, dann in Richtung Klärwerk sowie Onkel Toms Hütte. Ab hier ging es in Richtung Vogelsiedlung. Da es die erste Tour der Saison war, verspürte ich inzwischen eine gewisse Abgespanntheit.

Wie der Zufall es wollte kam ich gerade an der Bushaltestelle am Katholischen Gymnasium vorbei. Warum nicht mit der Stadtlinie bis ins Stadtzentrum fahren? Hier muss ich jedoch erwähnen, dass das meine erste Fahrt mit der Fürstenwalder Stadtlinie nach 48 Jahren darstellte. Damals hatte man so einen Abreißzettel mit 5 Fahrten. 20 Ostpfennige kostete eine Fahrt. Wie geht das heute mit dem Bezahlen? Muss man schon vorher irgend einen Fahrschein haben?

Ein Schüler, vermutlich aus der Grundschule, wartete auf den Bus 411. Er erklärte mir höflich, wie man heute Bus fährt und was es kostet. Der Bus kam. Das Fahrgeld hatte ich schon passend parat. Am Kassierapparat des Fahrers entdeckte ich ein paar Schlitze und da wollte ich mein hilfsbereit mein Geld hinein tun. „Was denken Sie, warum hier eine Geldablage ist“ sagte energisch der Busfahrer. Offenbar hatte nur er die Hoheit über die Schlitze. Schon machte ich den nächsten Fehler, denn ich ging nach hinten in den Bus ohne den Fahrschein mitzunehmen. Das wurde mir schließlich auch noch nett vom Fahrer erklärt.

Endlich saß ich und genoss die Fahrt. Doch meine Anfänger-Tolpatschigkeiten waren noch nicht zu Ende. Als der Bus über den R.-Soland-Ring, Dr.-Golz-Straße, Schwapp, Ärztehaus wieder am Gymnasium ankam, verstand ich die Bemerkung des netten Schülers, dass der Bus noch einen kleinen Schlenker durch Nord macht. Und es wurde noch richtig interessant. Es stiegen nach einer Rollstuhlfahrerin und einige Rolator-Fahrer zu. Die Plattform in der Mitte des Busses hatte ihre Kapazität erreicht. In der Hegelstraße dann der Gau. Es kam noch eine Frau mit einen zum Gepäcktransporter umfunktionieren Kinderwagen und einem umgeschnallten Baby hinzu. Solidarisch brachten die Fahrgäste die Frau und ihr Gepäck auch noch unter.

Nach dieser Fahrt fühlte ich mich wie ein alter Hase in Sachen Stadtlinie. Dennoch wollte ich wissen, wie es anderen Wiedereinsteigern in den ÖPNV ergangen ist und googelte diesbezüglich.

„Für Personen, die öffentliche Verkehrsmittel selten benutzen, können Fahrpläne oder unbekannte Abfahrtszeiten und schwer bedienbare Fahrausweisautomaten Hemmschwellen darstellen, vom Auto zum öffentlichen Verkehr zu wechseln.“, konnte ich in einem bekannten Internetlexikon nachlesen. Mein Fazit: So schlimm war’s ja nun auch nicht. ChG

>>> Eingestellt unter 1. Übersicht:

2.Fürstenwalder Kreativmarkt

>>> Eingestellt unter 1. Übersicht:

Ausstellungseröffnung