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Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat.
-(William Somerset Maugham, brit. Schriftsteller, 1877-1905)






Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.
Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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>>> Eingestellt unter 8. Nord-Kolumne:

Nord – keine Ansichtssache?

Als im Jahr 1777 der französische Kupferstecher Desmainson die erste Ansichtskarte druckte, war auf den Gebiet des heutigen Fürstenwalde Nord nichts wie  Kiefernwald. Und mitten hindurch führten die Sandwege nach Müncheberg und Steinhöfel – also alles keine Motive für eine Ansichtskarte. Und von Fürstenwalde Nord sprach damals auch noch niemand. Denn erst ab 1842 teilte die Berlin-Frankfurter Eisenbahn das Gebiet. Mit der Eisenbahn und dem Industriepionier Julius Pintsch kam auch Leben in die Gegend nördlich der Eisenbahnlinie.

Wenn man auf die aktuellen Ansichtskarten von Fürstenwalde schaut, ist Fürstenwalde Nord aus der Sicht der Postkartenfotografen so gut wie nicht vorzeigbar. Auf den 16 verschiedenen Ansichtskarten, die es aktuell im Fürstenwalder Tourismusbüro gibt, sind Motive von Nord Mangelware. Auf zwei sogenannten Mix-Karten ist  jeweils ein kleines Foto vom Spaßbad Schwapp und von einer Bowlingbahn(?) zu sehen.

Eines der schönsten und vorzeigewürdigsten Orte in Fürstenwalde Nord ist der Qartierspark am Ärztehaus zwischen Karl-Liebknecht-Strasse und Haydnstraße. Hiervon gab es zur Eröffnung eine Ansichtskarte, die aber längst vergriffen ist. Daran anknüpfend wäre das fuewa-nord-portal für Anregungen für eine frische Fürstenwalde-Nord-Ansichtskarte dankbar. ChG 

>>> Eingestellt unter 1. Übersicht:

Windlichter im Schülerklub

Sommerzeit ist Garten- oder Balkonzeit, also auch Zeit für Windlichter. Am Schönsten sind doch die selbstgestalteten Unikate. Mit viel Spaß und Kreativität waren die Kinder vom Schülerklub dabei und bastelteten ihr eigenes kleines Windlicht.

 

 

>>> Eingestellt unter 1. Übersicht:

Sommerferienangebote für Kinder von 7 bis 13 Jahren

Sommerferienpass2017

 

Kontaktdaten zur Anmeldung  (maximal 30Plätze pro Tag, 6,-€ pro Woche):

Schülerklub * Trebuser Straße 55 ** Tel.: 340812

Jugendclub Nord * Große Freizeit 7a ** Tel.: 32148

Mehrgenerationenhaus * W.-Komarow-Str. 42e ** Tel.: 749028

Jugendclub Trebus * Parkstraße 11 ** Tel.: 345255

 

Woche 1

Dienstag, 01.08.2017
Kennlernfahrt nach Blossin
*Abfahrt Bus 10.00 Uhr Jugendclub Nord ; zurück 16.00Uhr Jugendclub Nord

Mittwoch, 02.08.2017
Spiel und Spaß im Schülerklub von 10.00Uhr bis 16.00Uhr

Donnerstag, 03.08.2017
Baden in Trebus
*Treffpunkt 10:00 Uhr Schülerklub ; zurück 16.00Uhr am Schülerklub

 

Woche 2

Dienstag, 08.08.2017
Fahrt in den Freizeitpark Germendorf
*Abfahrt Bus 10.00 Uhr Jugendclub Nord ; zurück 16.00Uhr Jugendclub Nord

Mittwoch, 09.08.2017
Spiel und Spaß im Jugendclub Nord von 10.00Uhr bis 16.00Uhr

Donnerstag, 10.08.2017
Baden in Trebus
*Treffpunkt 10:00 Uhr Schülerklub; zurück 16.00Uhr

 

Woche 3

Dienstag, 15.08.2017
Besuch des Freizeitparks Irrlandia in Storkow
*Treffpunkt 10.00 Uhr Schülerklub; Zurück ca 16.45Uhr am Bahnhof

Mittwoch, 16.08.2017
Spiel und Spaß im Schülerklub von 10.00Uhr bis 16.00Uhr

Donnerstag, 17.08.2017
Baden in Trebus
*Treffpunkt 10:00 Uhr Schülerklub, zurück um 16.00Uhr

 

Woche 4

Dienstag, 22.08.2017
Besuch ZOO Eberswalde
*Abfahrt Bus 10.00 Uhr Jugendclub Nord ; zurück 16.00Uhr

Mittwoch, 23.08.2017
Spiel und Spaß im Schülerklub von 10.00Uhr bis 16.00Uhr

Donnerstag, 24.08.2017
Baden in Trebus
*Treffpunkt 10:00 Uhr Schülerklub ; zurück 16.00Uhr

 

Woche 5

Dienstag, 29.08.2017
Besuch des Freizeitparks Wendisch Rietz
*Abfahrt Bus 10.00 Uhr Jugendclub Nord ; zurück 16.00Uhr

Mittwoch, 30.08.2017
Ferienabschlussparty im JC Nord von 10.00Uhr bis 16.00Uhr

Donnerstag, 31.08.2017
Baden in Trebus
*Treffpunkt 10:00 Uhr Schülerklub ; zurück 16.00Uhr

 

>>> Eingestellt unter 9. Ratgeber:

Mit der Hitze klarkommen

In vielen alten Wohnhäusern ist es wenn die Temperaturen draußen über die 30-Grad-Marke klettern immer noch angenehm kühl.

Diesen Vorteil sollte man keinesfalls verspielen, in dem man tagsüber die Fenster öffnet um einen „kühlenden“ Luftzug zu erhaschen.

Lüften ist in der Frühe angesagt. Gleich nach dem Aufstehen die Fenster und Balkontür öffnen und durchlüften so lange die Luft noch einigermaßen kühl ist. Dann wird wieder alles verschlossen, die Jalousien herruntergelassen oder die Gardinen zugezogen.

Wer schon mal in den südlichen Ländern seinen Urlaub verbracht hat, hat sich über die vielen geschlossenen Fensterläden gewundert. Die Südländer wissen warum sie das tun. Und wenn mittags die Temperaturen am höchsten sind halten sie Fiesta. Da dösen sie im Schatten oder legen sich sogar aufs Ohr.

An extremen Hitzetagen sollte wer es kann und darf, diese Fiesta-Mentalität mal gegen den preußischen Diensteifer ersetzen.

Auch die Tischzeit kann etwas mediterran geprägt sein. Kalte Suppen, Salate und Südfrüchte passen zum perfekten Sommer-Menü.

Und genügende Getränke sollten immer bereitstehen. Cola mit Eiswürfeln oder möglichst aus dem Kühlschrank sind aber keine gute Idee! Der Körper gerät nach dem eiskalten Getränk erst richtig ins Schwitzen. Getränke mit Zimmertemperatur oder knapp darunter gehen in Ordnung und über den Tag dürfen es 2 bis 3 Liter sein. Mein Großvater hat immer noch eine kleine Prise Salz in seinen Pfefferminztee getan, den er dann zur Arbeit mitgenommen hat. Durch das Schwitzen verliert der Körper an Salz

Zugegeben, die Ratschläge sind für viele Zeitgenossen Schnee von Gestern. Jetzt geht es nur noch mit Klimaanlagen, Aircondischen, Ventilatoren mit Luftstromprinzip und Luftwirbler ergänzt mit Eissprays, trendigen Kühlthermoflaschen und Funktionswäsche. Cool! ChG

>>> Eingestellt unter 8. Nord-Kolumne:

Mehr Entgegenkommen

Für gewöhnlich bewältige ich die Wege innerhalb von Fürstenwalde mit dem Fahrrad. Dafür sprechen die körperliche Betätigung und die Tatsache, dass man sich umweltbewusst fortbewegt. Doch es bedarf steter Achtsamkeit, wenn man auf den von der Stadt vorgegebenen „Radwegen“ unterwegs ist. Zum einen muss man immer den Fahrbelag des Radweges, wenn man von solchem sprechen darf, im Auge haben. Huckel, Schlaglöcher, Verkehrsschilder, Gullideckel, Wurzelaufwürfe und Bordsteinabsätze müssen umradelt werden.

Zum anderen sind auch andere Verkehrsteilnehmer mit dem Rad unterwegs. So lange sie mit einem in die gleiche Richtung radeln ist alles okay. Aber sie fahren auch mal gern in umgekehrter Fahrtrichtung. Sie kommen einem entgegen und dass, obwohl die Stadt Fahrrad-Pictogramme und Richtungsfeile auf die Piste gemalt hat. Freie Fahrt für freie Radler! Mich hat mal ganz persönlich interessiert, wer mir hier so entgegenkommt? Für eine repräsentative Statistik, waren es leider zu wenige Probanden. So kann ich kein genaues Rancing zwischen jungen wilden Radfahrern mit Handy am Ohr, starrsinnigen Altradlern, Muttis mit Kinderkorb und Neubürgern mit wenig Rad-Erfahrungen vornehmen. In Fürstenwalde Nord würde das Rancing auch ganz anders ausfallen als in Mitte. In Nord sind die Radler gelassener aber auch die Radwegesituation ist entspannter. Ganz anders in Mitte. In der Eisenbahnstraße ist das größte Entgegenkommen zu verzeichnen. Wer in Richtung Norden radelt, teilt sich hier nämlich die Straße gemeinsam mit den Autofahrern. Diese Lösung ist aber ziemlich unbeliebt, so nutzen viele den entgegenkommenden Radweg als Geisterfahrer.

Gegenseitige Entgegenkommen, Rücksichtnahme und ein Lächeln sind empfohlen. ChG

>>> Eingestellt unter 8. Nord-Kolumne:

Kulinarische Weltreise à la Nord

Zwischen den Heimatländern von Sushi und Spare Rips liegen rund 11.000 km Luftlinie. In Fürstenwalde Nord ist es nur ein knapper Kilometer. Wie soll das gehen? Auf kulinarischem Wege!

Fürstenwalde Nord verfügt nämlich über eine Vielfalt von Gastronomie mit internationaler Küche. Auf kurzem Weg kommt man zu Pasta und Pizza, denn „Bella Italia“ wird sogar bis vor die Haustür gebracht.

Wenden wir uns aber zu erst einer Spezialität zu, von der behauptet wird sie wäre in Berlin-Kreuzberg erfunden worden – dem Döner. Erfunden wurde er leider nicht in Berlin aber von hieraus begann der Siegeszug seiner Beliebtheit. Döner-Drehspieße rotieren in Fürstenwalde Nord an vielen Ecken. Und alle haben ihre Fans die behaupten hier gäbe es den besten Döner der Stadt.

Bleiben wir aber zunächst noch etwas in Europa. Neben der bereits erwähnten italienischen Küche sind die griechischen Spezialitäten beliebt. Da haben wir in Fürstenwalde Nord eine 1A  Adresse. Das belegen jedenfalls die vielen begeisterten Kundenrezensionen.

Beliebt sind aber auch die kulinarischen Fernreisen. Ich meine die Einkehr in die vietnamesischen Restaurants. Auch Sushi hat hier eine neue kulinarische Heimat gefunden.

Damit ist die kulinarische Bandbreite noch längst nicht erschöpft. Texas, Mittel- und Südamerika hat in Nord auch eine scharfe Adresse.

Im Bürohaus eines großen nordeuropäischen Unternehmens lädt wochentags ein Selbstbedienungsrestaurant zu gutem und gesundem Essen ein. Ich habe den Eindruck, dass in der dortigen Küche auch gern mal in die Kochbücher anderer Länder geschaut wird.

Sollten einige Köchinnen und Köche ihre gute deutschen Hausmannskost vermisst haben, dem ist nicht so. Zwischen der Ehrenfried-Jopp- und der Triftstraße kann man mehrfach „futtern, wie bei Muttern.“ Und was es da alles gibt: Tote Oma, verlorene Eier oder falscher Hase. – alles echte Spezialitäten von Welt. ChG

>>> Eingestellt unter 1. Übersicht:

LeckerLecker im Schülerklub

Was isst du eigentlich zum Frühstück?

Kornflakes mit Milch? ein Schokoladentoast? Gar nichts?

Heute probieren wir ein leckeres, gesundes und auch einfaches Frühstück. Mit Haferflocken, Naturjoghurt und  frisches Obst. Ganz simpel zum nachmachen

>>> Eingestellt unter 2. Wohnen:

„Nord Portal“ bei den Stadtspielern dabei

Am Ende des Workshops im Jugendclub Nord ist der Stadtplan gut gefüllt.

Seit Wochen bringen Kinder, Jugendliche und Erwachse aus Fürstenwalde bei den Methodenworkshops von „stadtspielerJUGEND“ ihre Ideen und Wünsche für die Gestaltung ihrer Lebenswelt aktiv ein. Am 13. Mai 2017 fand eine weitere „Spielrunde“ im Jugendclub Nord statt. In zwei Gruppen mit jeweils fünf Personen, darunter Christoph Gärtner vom Nordportal, wurden auf einem Stadtplan als Spielfeld vielfältige Vorstellungen für mehr Lebensqualität in der Stadt entwickelt. Moderiert wurde der dreistündige Methodenworkshop von Clemens Klikar, einem erfahrenen kommunalen Stadtplaner. Mit dabei waren Jeannine Albrecht, Sachbearbeiterin in der Fachgruppe Stadtplanung Fürstenwalde und Elfi Hirsch von der Fachgruppe Familie, Soziales und Bildung.

Nach der Einweisung in den Spielplan schlüpften alle Teilnehmer in die Rolle von Stadtplanern, die ihre Ideen darstellten, verteidigten, mit selbstgeformten Knete-Objekten im Stadtplan visualisierten und schließlich um Mitstreiter für ihre Projekte warben. Es herrschte eine Atmosphäre intensiver Kommunikation und Interaktion. Am Ende konnten die Teilnehmer Wertungskärtchen u.a. für die sozialste, die nachhaltigste oder pfiffigste Idee sowie einen fiktiver Zukunftspreis vergeben. Hier lag unter anderem die Idee für eine Indoorhalle für Sport und Freizeitgestaltung in der Gunst der Teilnehmer. Auffällig war, dass in beiden Gruppen ähnliche Projektideen auf dem Stadtplan platziert wurden.

Was im Einzelnen die Stadtspieler an Ideen entwickelten, wird zum Stadtfest auf dem Kinderfest am Dom präsentiert und weiter diskutiert.

„stadtspielerJUGEND“ dient der Aktivierung von Jugendlichen zur Entwicklung eines lokalen Beteiligungsinstrumentes und Durchführung eines Jugendforums im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzepts und wird im Auftrag der Stadt Fürstenwalde durchgeführt. ChG

 

>>> Eingestellt unter 4. Arbeiten:

Eine Zeitreise durch den Industriestandort Pintsch

Neuauflage der Broschüre „Industriestandort Fürstenwalde-Spree 1972 bis 1997“

Grund, dafür, dass im Jahr 1997 eine Dokumentation zur Pintschgeschichte erschien, war das 125-jährige Jubiläum des Industriestandorts. Diese Dokumentation ist aber längst vergriffen. Aber es gab weiter eine große Nachfrage aus der Wirtschaft, Geschichtsinteressierten und bei Neubürgern nach diesem Geschichtszeugnis und Zeitdokument.

Nun gibt es eine Neuauflage dieser Broschüre.

Die ehrenamtliche Arbeitsgruppe „Jubiläum Julius Pintsch AG“, die aus Zeitzeugen, Historikern und Vertreter von heutigen Unternehmen aus dem Industriegebiet besteht, hat den 200. Geburtstag des Industriepioniers Julius Pintsch zum Anlass genommen, eine neue Broschüre zu erarbeiten. Die größten Herausforderungen und gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Wandlungen gab es im Zeitraum von 1990 bis 2015.

Der „Gewerbe- und Industriestandort Pintsch/Hegelstraße“ in Fürstenwalde konnte durch gelungene Ausgründungen und Neuansiedlungen als traditioneller Industriestandort erhalten werden und ist heute ein bedeutender Arbeitgeber und überregionaler Ausbildungsstandort. Die Besonderheit des Pintschgeländes ist es, dass an diesem innerstädtischen und historischen Standort viele traditionelle Gewerke erhalten werden konnten. Die Inspiration von Pitsch als Industriepionier wurden hier erfolgreich in die neue Zeit übertragen und durch Unternehmenspersönlichkeiten fortgesetzt.

Der erste Teil der Dokumentation (1874 bis 1994) beinhaltet:

– Julius Pintsch und seine Zeit und das Familienunternehmen Pintsch bis 1945

– Die Reparationszahlungen und Zerstörung von Betriebsanlagen sowie die Neugründung des volkseigener Betrieb GASELAN/VEB Chemie- und Tankanlagenbau bis 1989

– Erzeugnisse und Anlagen aus Fürstenwalde/Spree von 1872 bis 1990

– Den Erhalt und die Entwicklung des Standortes nach 1989, Treuhand, Privatisierung, Abwicklung, Ausgründung von Betriebsteilen und Neuansiedlungen

 

Der zweite Teil der Dokumentation (1874 bis 1994) präsentiert:

– Unternehmen und Unternehmer, die die erfolgreiche Geschichte dieses Industriestandortes fortschreiben, wie zum Beispiel die Reuther STC GmbH, die ÖTEC Group, die CALOX Haustechnik GmbH, Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum.

 

Zu erwerben ist die Broschüre für 7,60 Euro im Tourismusbüro Fürstenwalde, Mühlenstraße 1.

>>> Eingestellt unter 1. Übersicht:

Mit über 100 mitten durch Fürstenwalde

Man muss zufällig auf den Fürstenwalder Bahnhof oder irgendwo an der Eisenbahnstrecke sein, um den rasant durchfahrenden Berlin-Warzawa-Express wahrzunehmen. Zu dem hat er eine unauffällige hellgraue Farbgebung. Dennoch ist er durch den blauen Streifen unterhalb der Fensterlinie gut auszumachen. Der Anblick dauert immer aber nur wenige Sekunden dann ist der Zug auch schon vorüber. Sechsmal täglich gibt es das kurze Schauspiel – dreimal in Richtung Berlin und dreimal zurück in Richtung Warschau. Leider hält der Express nicht in Fürstenwalde. Sicher besteht hier auch kaum ein Bedarf. Außerdem kann man ja in Frankfurt (Oder) zusteigen. Dennoch träume ich dem Express hinterher, wann immer ich ihn sehe. Der Kabarettist und Schriftsteller Steffen Möller hat diesem Zug sein Buch „Expedition zu den Polen: Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express“ gewidmet. Das hat zusätzlich die Lust in mir geweckt, auch einmal nach Warschau zu reisen. Hin und zurück kostet der Spaß in der 2. Klasse mit Spartarif 58 Euro. Für den Zustieg würde ich Frankfurt (Oder) wählen. Dabei entgeht mir dann aber leider das Erlebnis, mit über 100 km/h mitten durch Fürstenwalde zu düsen. ChG