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"Mütter vergessen gerne, dass die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt wird."
-(Vera Caspar)






Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.
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Nordlichter

Bereits 1871 bemerkte der märkische Heimatdichter Theodor Fontane bei einer Kutschfahrt durch Fürstenwalde: „Während der Wagen über das Pflaster rasselte und von rechts und links das helle Licht großstädtischer Gaslaternen in unser Fenster fiel, wandte ich mich, halb überrascht, mit der Frage an meinen Gefährten: ,Fürstenwalde hat Gas?‘ ,Ja und aus Stubben‘, lautete die Antwort. ,Aus Stubben?‘ ,Ja aus Stubben!‘ Nun erfuhr ich ein langes und breites über den Fürstenwalder Stadtforst, über Holzhandel und Wohlhabenheit und zuletzt auch über die Stubben, die in einer städtischen Gasanstalt zu Gas verarbeitet würden. Ich gestehe, dass ich Respekt bekam. (…) Die Fürstenwalder haben ein Stück städtisches Leben gezeigt; die meisten unserer Ackerstädte sind tot.“

Man bemerkt sie nur, wenn mal eine ausgefallen ist – unsere Straßenlaterne. Ganz selbstverständlich gehört sie zur Straßenausstattung wie Gehwege, Bordsteine und Entwässerung. Zwischen Bahnlinie und Weinberge in Fürstenwalde Nord sorgen nach Einbruch der Dunkelheit hunderte Straßenlaternen für die künstliche Beleuchtung von Straßen und Plätzen.

Lange vor Fontanes Besuch in Fürstenwalde, hatte die Stadt schon Gaslaternen. Damals träumten noch die meisten märkische Ackerstädte von einer Gasbeleuchtung. Überwiegend bediente man sich noch mit Öl- oder Petroleumlaternen. In Fürstenwalde war man auf den Straßen dank der Ausleuchtung sicher und das trug zur Lebensqualität bei. So ist es bis heute. Allerdings haben sich die Leuchtmittel der Zeit angepasst.

In Fürstenwalde-Nord finden wir eine Vielfalt von verschieden Straßenlaternen. Da Fürstenwalde Nord ist ein relativ junger Stadtteil, beginnt die Laternengeschichte so richtig erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu erkennen an den vielen DDR-Klassikern mit dem typischen Betonmast, den Peitschenauslegern mit der Straßenlampe in Kastenform und Tropfenform sowie der Rundscheibenleuchte

Die Vielfalt an Straßenlaternen ist für deren Wartung nicht immer einfach. Doch die gemeldeten Ausfälle können binnen Wochenfrist repariert werden, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Was die Zukunft der Straßenbeleuchtung an geht, werden Betriebskosten, Lichtqualität, Umweltverträglichkeit und Lebensdauer der Leuchtmittel eine zunehmende Rolle spielen. Doch ich bin mir sicher, die Designer und Stadtplaner werden die richtigen Laternen auswählen.  ChG

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