Seit Wochen bringen Kinder, Jugendliche und Erwachse aus Fürstenwalde bei den Methodenworkshops von „stadtspielerJUGEND“ ihre Ideen und Wünsche für die Gestaltung ihrer Lebenswelt aktiv ein. Am 13. Mai 2017 fand eine weitere „Spielrunde“ im Jugendclub Nord statt. In zwei Gruppen mit jeweils fünf Personen, darunter Christoph Gärtner vom Nordportal, wurden auf einem Stadtplan als Spielfeld vielfältige Vorstellungen für mehr Lebensqualität in der Stadt entwickelt. Moderiert wurde der dreistündige Methodenworkshop von Clemens Klikar, einem erfahrenen kommunalen Stadtplaner. Mit dabei waren Jeannine Albrecht, Sachbearbeiterin in der Fachgruppe Stadtplanung Fürstenwalde und Elfi Hirsch von der Fachgruppe Familie, Soziales und Bildung.
Nach der Einweisung in den Spielplan schlüpften alle Teilnehmer in die Rolle von Stadtplanern, die ihre Ideen darstellten, verteidigten, mit selbstgeformten Knete-Objekten im Stadtplan visualisierten und schließlich um Mitstreiter für ihre Projekte warben. Es herrschte eine Atmosphäre intensiver Kommunikation und Interaktion. Am Ende konnten die Teilnehmer Wertungskärtchen u.a. für die sozialste, die nachhaltigste oder pfiffigste Idee sowie einen fiktiver Zukunftspreis vergeben. Hier lag unter anderem die Idee für eine Indoorhalle für Sport und Freizeitgestaltung in der Gunst der Teilnehmer. Auffällig war, dass in beiden Gruppen ähnliche Projektideen auf dem Stadtplan platziert wurden.
Was im Einzelnen die Stadtspieler an Ideen entwickelten, wird zum Stadtfest auf dem Kinderfest am Dom präsentiert und weiter diskutiert.
„stadtspielerJUGEND“ dient der Aktivierung von Jugendlichen zur Entwicklung eines lokalen Beteiligungsinstrumentes und Durchführung eines Jugendforums im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzepts und wird im Auftrag der Stadt Fürstenwalde durchgeführt. ChG
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