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Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
-(Matthias Claudius, dt. Dichter, 1740-1815)






Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.
Investition in Ihre Zukunft – Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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Elektrisch „unabhängig“ sein?

 

Am Samstag den 16.3.2013  fand ab 10 Uhr die dritte Betriebsbesichtigung in Fürstenwalde Nord statt. Im Rahmen des ESF Projektes „Leben, Wohnen und Arbeiten in Fürstenwalde Nord“ stellten der Verein „Kita – Schule – Wirtschaft“ und der „CTA Kulturverein Nord“ symbolisch drei Betriebe im Stadtteil vor, welche als Gemeinsamkeit die Lage – um, am oder im Pintsch Industriegelände haben. Bei dem jeweiligen Termin ließ sich am direkten Beispiel erklären, welche Arbeitsabläufe für welchen Zweck dort jeweils nötig sind.

Die ersten beiden Firmen erzielen Ihre Umsätze ja entweder mit Produktion oder Warenumschlag. Und vielleicht gerade, weil bei den Sonnenhandwerkern von außen eher wenig Geschäftsbetrieb sichtbar ist, nutzten wieder viele gemeldete und auch unangemeldete Gäste die Chance.
Bei schönstem Sonnenschein, aber bei noch Temperaturen um die 0°C begann die diesmalige Veranstaltung etwas verhaltener als die letzen beiden Termine. Trotz des geheizten Zeltes im Innenhof wurden nach der Einleitung schnell die Gruppen festgelegt, man kannte das ja schon.

Was kann man in einer „Solarbude“, die selbst nichts herstellt denn schon sehen, dachten sicher einige Besucher.  Dies änderte sich schnell, denn man bekam Einblicke in eine zukunftsträchtige Branche, wie man sie in diesem Umfang in den Medien an einem Stück kaum finden kann.

Denn obwohl man von außen nicht sieht was dahinter steckt, befinden sich in Fürstenwalde bei den Sonnenhandwerkern der technische sowie auch der buchhalterische Kopf einer Firma mit vielen deutschlandweiten Außenstellen.

Bis zu 100 Zweig- bzw. ausführende Stellen werden von hier aus koordiniert. Machbar geworden ist dies durch viel KnowHow im Planungsbereich. So sind z.B. bis zu 7 Softwareingenieure für die Erstellung und Wartung firmeneigener Ablaufsoftware für die verschiedensten Module, von der Kundenakquise über die Bau- bis hin zur Terminplanung für die Ausführung beschäftigt.

Die gesamte Firma beschäftigt sich übrigens, wie man schon erahnen kann, mit der Energiegewinnung aus Sonne, hauptsächlich in den Bereichen Warmwasserversorgung und Stromerzeugung.

Ein mögliches Scenario in der Zukunft könnte z.B. der Verbundbetrieb von vielen stromerzeugenden Anlagen auf Einfamilienhäusern sein, um so eine komplette Ortschaft mit Strom zu versorgen. Herr Pötzsch, der Inhaber der Sonnenhandwerker erläuterte dazu viele Details z.B. zu Speichermöglichkeiten und den technischen Fortschritten in diesem Bereich.

So ergab sich für viele plötzlich ein anderes Bild der Energieversorgung für den Eigenbedarf, ohne auf große Energieversorger zurückgreifen zu müssen. Klar, dass das Ganze immer mit entsprechenden Kosten verbunden ist und es auch Zeiten gab, in denen einige Betreiber riesige Anlagen an diversen Stellen etablierten, um die Fördergelder für die Netzeinspeisung „mitzunehmen“. Die Sonnenhandwerker gehen hier eben Ihren eigenen Weg – projektieren und bauen Anlagen für Privatiers entsprechend Ihrer Möglichkeiten.

Aber nicht nur Sonnenhandwerker, nein, sogar die großen Energieversorger wie z.B. EON EDIS bieten Ihren Kunden den Weg in diese Zukunft. EON war auch selbst mit vor Ort und stellte 2 Elektroautos zum Testfahren (bei Vorweisen eines gültigen Führerscheins) zur Verfügung. Einige Besucher machten davon auch gleich Gebrauch.
Bei der Wiederkehr auf den Hof war dann meist die Hupe der Autos ein wichtiges Kommunikationsmittel zwischen der/dem jeweiligen Tester/in und den Leuten, die sich vor dem Zelt in Gespräche vertieft hatten. Denn Elektroautos machen ungewohnt wenig Geräusche.

Bis auf knirschenden Schotter unter den Reifen war eigentlich nichts zu hören.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung stand dann die übliche „Raubtierfütterung“ an. Man hatte das Gefühl, im Zelt saßen zeitgleich 50 Personen und stärkten sich am leckeren Kesselgulasch aus der Kanone. Ein Dank und ein Lob an dieser Stelle für den Chefkoch an der mobilen Küche. Sicher nicht nur ich dachten dabei wohl auch an andere Zeiten zurück, was wiederum Anlass zu dem ein oder anderen lustigen Plausch gab.

Auch diesmal gab es natürlich für unangemeldete Nachzügler noch jeweils eine kleine separate Führung.
Insgesamt wurden an diesem Tag 61 Gäste gezählt. Wir hoffen es hat allen Spaß gemacht.

Mit freundlichen Grüßen
der Admin des Nordportals

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